Jedenfalls verdienen ich jetzt mein Geld mit Schreiben, seriösen Schreiben, im Namen eines Unternehmens, das wichtige und richtige Dinge tut, sodass ich quasi beruflich mit die Welt rette. Was ein verdammt gutes Gefühl ist, lasst euch das gesagt sein. (Und an anderer Stelle werde ich es euch garantiert nochmal sagen, versprochen.)
Nun bin ich back on track, zurück im Internet, wo ich unter dem Deckmantel der Anonymität ein bisschen was schreiben möchte und werde. Warum? Weil ich Bock hab, verdammt. Bock auf Schreiben und zwar ohne eine potentielle Zielgruppe (die ominöse Fachpresse) im Hinterkopf zu haben. Raus aus meinem Kopf, Fachpresse!
Ich möchte schreiben: über mein Leben, was mich bewegt, was ich fühle. Über Eltern, die altern und krank werden und damit sehr viel Verantwortung an mich geben. Über eine Schwester, die keine ist, sondern quasi die größte Enttäuschung, die ich mir vorstellen kann. Über den Klimaschutz, Veganismus. Darüber, dass ich viel zu wenig (genauer gesagt gar keinen) Sport mache, während mein Freund T. immer fitter wird und ich so langsam Sorte um unsere Beziehung habe. Denn wie lange hält man es noch mit jemandem aus, der den Körper einer RTL-2-Protagonistin hat? Über Sprache, die mich fasziniert, manchmal vielleicht sogar zu sehr. Kurzum: Die Reise geht los, wohin genau, weiß noch niemand. Ist aber vollkommen okay so, schließlich braucht es nicht für alles einen Plan. Ich will einfach nur schreiben, schreiben, schreiben, weil das Spaß, Spaß, Spaß macht.
Wieder lernen, meine Gedanken zu geschriebenen Worten werden zu lassen, schonungslos ehrlich mir gegenüber. Los geht's.
Das. Wird. Gut.
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